Silberbesteck verkaufen - Stempel 90 und 100: Wert berechnen!

Wer sich für das Verkaufen seines Silberbestecks entschieden hat, wird jedoch oft mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Immerhin geht es nun unter anderem auch darum, den Wert des Bestecks herauszufinden, um dieses möglichst lukrativ veräußern zu können. Um hier erste Richtwerte in Erfahrung bringen zu können, ist es natürlich unter anderem wichtig, die Bedeutung des Stempelabdrucks 90 auf einem Silberbesteck zu erfassen. Weiterhin sollten Verkäufer sich niemals ohne einen Vergleich angestellt zu haben, für die erstbeste Verkaufsplattform entscheiden oder vorschnell Entscheidungen treffen. Beim Silberbesteck verkaufen kann es sich oftmals lohnen, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und auch weitere Faktoren und Alternativen, wie zum Beispiel das Einschmelzen gegeneinander abzuwägen.

Wie viel ist mein Silberbesteck wert?

Wer einen fairen Preis für sein Silberbesteck festlegen möchte, sollte sich natürlich im ersten Schritt mit dessen Wert befassen. Die gute Nachricht: auch Laien verfügen, ein wenig grundlegendes Interesse zur Materie vorausgesetzt, über Möglichkeiten, hier zumindest grobe Richtwerte in Erfahrung bringen zu können. Denn: wie bereits oben erwähnt, kann ein eventuell vorhandener Silber- bzw. Schmuckstempel hier Aufschluss geben.

Doch was bedeutet dies eigentlich im Detail? Als „Grundregel“ gilt hierbei, dass im Zusammenhang mit einem 90er bzw. 100er Abdruck - wie bereits erwähnt – zwei verschiedene Möglichkeiten denkbar sind. Wie hoch der Silberanteil, der durch den entsprechenden Abdruck dokumentiert wird, tatsächlich ist, kann daher nicht standardisiert festgelegt werden.

Unter anderem spielen hier auch regionale Unterschiede, die sich zum Beispiel mit Hinblick auf eine Herstellung des Silberbestecks in der ehemaligen DDR zeigen können, eine wichtige Rolle.

Als besonderes Unterscheidungsmerkmal muss hier vor allem die Überlegung angesehen werden, ob sich der entsprechende Silberanteil auf einen Bereich von 24 Quadratdezimetern oder auf eine Metallbesteckmenge von 12 Gabeln und 12 Esslöffeln bezieht.

Wie berechnet sich der aktuelle Silberpreis?

Wer - zumindest im Groben – wissen möchte, was sein Silberbesteck wert ist, braucht in der Regel nur eine einfache Küchenwaage. Denn: natürlich ist das Gewicht ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, hier eine weitestgehend fundierte Aussage zu treffen.

Mit dem entsprechenden Gewicht im Hinterkopf gilt es dann, den jeweils aktuellen Silber- bzw. Wechselkurs in Erfahrung zu bringen. Dieser lässt sich ganz einfach im Internet nachlesen.

Bei der Berechnung des möglichen Verkaufspreises sollte jedoch natürlich immer auch berücksichtigt werden, dass es sich bei Silberbesteck eben nicht um reines Silber, sondern selbstverständlich um eine „Mischung“ handelt. Diese sorgt dafür, dass das Gewicht, das die entsprechende Ausgangslage darstellt, zu hoch ist. Aus diesem Grund müssen Verkäufer (und Käufer) immer auch mit dem sogenannten Feingehalt kalkulieren. Dieser beschreibt die Zahl, die im Zusammenhang mit Silberbesteck, jedoch auch mit -münzen usw., angegeben wird. Aus besagter Zahl lässt sich ablesen, wie viel Silber schlussendlich enthalten ist.

Wer hier besonders komfortabel vorgehen möchte, nutzt einfach die einschlägigen Rechner im Internet. Hier werden alle wichtigen Infos ganz einfach abgefragt und müssen nur noch in den jeweiligen Bereichen eingetragen werden, um die Berechnung dann zu starten.

Wo kann ich mein altes Silberbesteck verkaufen?

Vor allem Silberliebhaber bzw. Silberankäufer freuen sich darüber, Silberbesteck und Co. abkaufen zu können.

Wer dementsprechend beispielsweise geerbt hat und weiß, dass er selbst das Silberbesteck nicht nutzen oder aufbewahren möchte, kann dieses oft gewinnbringend veräußern.

Beim Verkaufen von Silberbesteck kann es sich jedoch lohnen, durchaus verschiedene Angebote zu vergleichen und schon im Vorfeld herauszufinden, was das Silber grundsätzlich wert sein könnte. Denn: die Angebote der Händler unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander.

Diese Tatsache lässt sich unter anderem dadurch begründen, dass die Händler beim Kauf von Silber so gut wie nie den kompletten Materialwert zahlen. Denn: sie kalkulieren ebenfalls und berechnen in das Procedere unter anderem auch die Weiterverarbeitung, den Prozess des Einschmelzens usw. mit ein. Das bedeutet: je näher der Kaufpreis am Materialwert liegt, umso fairer bzw. besser ist das Angebot für den Verkäufer.

Auf die Entfernung zum jeweiligen Händler sollte in diesem Zusammenhang keine größere Rücksicht genommen werden. Denn: der Verkauf von Silber lässt sich in den meisten Fällen auch ganz bequem per Post realisieren.

Lohnt es sich ein Silberbesteck zu verkaufen?

Auf die Frage, ob es sich lohnt, ein Silberbesteck zu verkaufen, kann leider keine pauschale Antwort gegeben werden. Vielmehr sind hier vor allem:

  • das jeweils vorliegende Angebot des Händlers
  • der aktuelle Silberkurs
  • die Menge des Silbers bzw. das Gewicht

ausschlaggebende Faktoren. Stimmen hier die entsprechenden Grundvoraussetzungen kann es sich beim Verkauf von Silber, zum Beispiel aus einer Erbschaft, um ein durchaus lukratives Geschäft handeln.

Manchmal gilt es jedoch auch einfach, ein wenig abzuwarten und auf eine entsprechend bessere Marktlage zu hoffen. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit, bei schlechten Kursen und Angeboten, die mehr als zehn Prozent vom Materialwert abweichen, hoch, dass – im wahrsten Sinne des Wortes – bares Geld verschwendet wird.

„Geduld“ spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle. Wer beispielsweise über eine vergleichsweise geringe Menge an Silberbesteck verfügt, kann sich auch – bevor er mit einem Händler in Kontakt tritt – überlegen, ob in seinem Haushalt nicht vielleicht noch andere „Silberquellen“, wie zum Beispiel Münzen, Medaillen oder ähnliches lauern, die ebenfalls veräußert werden könnten.

Sollte man sein Silberbesteck lieber verkaufen oder direkt einschmelzen lassen?

Wer sein Silberbesteck möglichst schnell „loswerden“ möchte und weniger Wert auf einen fairen Verkaufspreis legt, vergleicht mehrere Angebote miteinander und entscheidet sich schlussendlich für seinen Favoriten. Viele Besitzer von Silber gehen jedoch ein wenig anders vor. Denn: sie entscheiden sich dazu, das betreffende Besteck nicht „im Ganzen“ zu verkaufen, sondern dieses einschmelzen zu lassen. Oftmals wird diese Variante auch von den betreffenden Silberhändlern bevorzugt. Immerhin bietet sie ihnen die Möglichkeit, einen kompletten Barren aufzukaufen.

Das Problem: wer sich als Verkäufer dazu entschließt, sich selbst um das Einschmelzen zu kümmern (hierzu werden sogar spezielle Geräte für Zuhause angeboten), kann die Barren dann nicht mit einer Prägung versehen, die für den Weiterverkauf extrem wichtig ist.

Wer ein Unternehmen mit dem Einschmelzen beauftragt, muss die Kosten hierfür vom Gesamtpreis für das Material wieder abziehen.

Auch mit Hinblick auf die Frage, ob es sinnvoller ist, ein Silberbesteck lieber direkt zu verkaufen oder einzuschmelzen, kann kein standardisierter Ratschlag gegeben werden. Gerade im Zusammenhang mit einer größeren Menge ist es jedoch in der Regel sinnvoll, das Silber einschmelzen zu lassen und die entsprechenden Konditionen der einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen. Diese erweisen sich oft als deutlich verkäuferfreundlicher als es im ersten Augenblick den Anschein haben mag.

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