Zensurenstempel

Um die Eltern, aber auch die Schüler selbst über die Zensuren der gesamten Klasse zu informieren, die für eine schriftliche Arbeit erteilt wurden, verwenden Lehrer einen sogenannten Zensurenspiegel. Dieser kann sowohl von Hand aufgezeichnet werden, die meisten Lehrkräfte entscheiden sich aber für einen Zensurenstempel.

Aufbau

Bei den Zensurenstempeln stehen zwei Varianten zur Auswahl. Zum Einen können sich Lehrer für die klassische Variante eines Holzstempels entscheiden, zum Anderen können natürlich auch Selbstfärber mit einem Zensurenspiegel versehen werden. Letztere haben den Vorteil, dass das Stempelkissen bereits integriert ist und dadurch mehr Stempelabdrücke innerhalb der gleichen Zeit möglich sind. Auch die Suche nach dem Stempelkissen erspart man sich somit.

Der Zensurenspiegel wird in tabellarischer Form dargestellt und umfasst meist drei Zeilen. In der ersten Zeile steht der Vermerk Zensurenspiegel, in der zweiten Zeile sind die Zensuren von 1 bis 6 aufgeführt. Die Felder der dritten Zeile sind frei. Hier trägt der Lehrer ein, wie viele Schülerinnen und Schüler die jeweilige Note erhalten haben. Dadurch haben sowohl Schüler als auch Eltern einen Hinweis darauf, wie die Arbeit insgesamt ausgefallen ist und in welchem Bereich die Leistungen des eigenen Kindes liegen.

Andere Zensurenstempel

Nicht überall werden in der Grundschule Noten vergeben. Um die Schüler trotzdem anzuspornen oder zu belohnen, verwenden Lehrer sogenannte Motivstempel, die auch als Bienchenstempel bekannt sind. Diese Motivstempel können beispielsweise ein lustiges Tier, einen Smiley oder auch den Schriftzug „Super gemacht“ etc. zeigen. Sobald die ersten Noten eingeführt werden, können diese natürlich ebenfalls mit einem kleinen Stempel zu Papier gebracht werden.

Vorteile

Besonders die Zensurenstempel aus Holz gehören zu den Lagerstempeln, sind also bereits vorrätig und können sofort verschickt werden. Besonders für größere Klassenverbände und dann, wenn mehrere Arbeiten anstehen, ist es sinnvoll, einen Selbstfärbestempel für den Abdruck des Zensurenspiegels zu nutzen. Eltern erhalten durch diesen - dann natürlich ausgefüllten - Stempel Informationen darüber, wie die Klasse insgesamt bei der Arbeit abgeschnitten hat und in welchem Bereich die Leistungen des eigenen Kindes einzuordnen sind.

Nachteile

Die Verwendungsmöglichkeiten des Zensurenstempels sind naturgemäß beschränkt. Er eignet sich wirklich nur für die Darstellung des Zensurenspiegels. Für die Stempelmodelle aus Holz wird zudem ein separates Stempelkissen benötigt. Hier gilt es darauf zu achten, dass dieses nicht unter die Arbeitshefte gerät und diese eventuell verschmutzt. Sinnvoller wäre es deshalb, sich für einen Selbstfärbestempel zu entscheiden, der den Zensurenspiegel abbildet.

Zensurenstempel - Nutzungsmöglichkeiten

Mit den Zensurenstempeln wird den Eltern und auch dem jeweiligen Schüler verdeutlicht, wie die Arbeit insgesamt ausgefallen ist, welche Noten wie oft vergeben wurden und wo der eigene Leistungsstand des Schülers einzuordnen ist. Fallen dessen Noten besonders schlecht aus, kann es sogar sein, dass die Eltern die Arbeit unterschreiben müssen, eventuell sogar direkt unter dem Zensurenspiegel. Diese sollte dann in der nächsten Unterrichtsstunde von der Lehrkraft kontrolliert werden.

Um Grundschüler aufzumuntern oder für ihre guten Leistungen zu belohnen, nutzen Lehrer Motivstempel, die früher auch als Bienchenstempel bezeichnet wurden. Aber auch Stempel mit dem Schriftzug „Super gemacht“, „Gut gemacht“ oder „Beim nächsten Mal klappt es besser“ - vielleicht noch ergänzt mit einem kleinen Tier - werden gern eingesetzt. Vor allem dann, wenn in der Schule noch keine Zensuren vergeben werden. Selbstverständlich können diese Motivstempel aber auch mit einer Zensur ergänzt werden, sofern eine Benotung vorgesehen ist.

Synonyme

Zensurenstempel, Zensurenspiegel, Zensurenübersicht, Selbstfärbestempel, Holzstempel, Notenstempel, Lehrerstempel


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