Wäschestempel

Wer kleine Kinder hat, die eine Kita, einen Kindergarten oder die Grundschule besuchen, wer öfter im Hotel übernachtet oder vom Arbeitgeber Dienstkleidung zur Verfügung gestellt bekommt, sollte die Kleidungsstücke zumindest mit dem Namen kennzeichnen. Nur so ist sichergestellt, dass sie beispielsweise nach der Reinigung der richtigen Person zugeordnet werden kann. Gleiches gilt auch für Bewohner in Senioren- oder Pflegeheimen, auch hier wird die Wäsche meist zentral gereinigt. Anstelle den Namen handschriftlich in die Kleidungsstücke zu setzen, ist es sinnvoll, einen Wäschestempel zu nutzen. 

Aufbau

Es stehen zwei Arten von Wäschestempeln zur Auswahl. Zum Einen kann man sich natürlich für einen ganz normalen Holzstempel entscheiden, dessen Stempelplatte mit dem Namenszug des Besitzers versehen wird. Damit die Stempelfarbe aber nicht auswäscht, sollte das Stempelkissen mit kochfester Textilstempelfarbe getränkt werden.

Wesentlich öfter als Holzstempel werden mittlerweile Selbstfärbestempel als Wäschestempel genutzt. Hier besteht wiederum die Wahl zwischen maschinell erstellten Stempelplatten, die nach den Vorgaben des Auftraggebers gefertigt werden, und Do-it-yourself-Stempeln. Hier setzt der Stempelbesitzer die Buchstaben und Zahlen, die in diesem Fall als Typen bezeichnet werden, mit einer Pinzette selbst an die vorgesehene Stelle. Natürlich kann der Stempelabdruck nicht nur den vollständigen Namen, sondern beispielsweise auch eine Adresse, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse enthalten, die der Finder der Kleidungsstücke kontaktieren kann.

Generell muss darauf geachtet werden, dass die verwendete Stempelfarbe kochfest ist. Dies ist beispielsweise bei den Selbstfärbestempeln, die als Wäschestempel angeboten und mitsamt Stempelkissen geliefert werden, der Fall. Ansonsten ist Textilstempelfarbe aber auch in den meisten Stempel-Online-Shops als Zubehör erhältlich.

Vorteile

Durch den Einsatz der Wäschestempel können Kleidungsstücke gekennzeichnet werden. Somit lassen sich Verwechslungen, wie sie beispielsweise im Kindergarten oder in der Schule öfter vorkommen, wenn Kinder die gleichen Kleidungsstücke besitzen, vermeiden und auch aufklären.

Wer Berufsbekleidung trägt, die vom Arbeitgeber gestellt wird, der zugleich auch die Reinigung veranlasst, sollte ebenfalls einen Wäschestempel nutzen. Entscheidet man sich hier für einen Typomatic bzw. DIY-Stempel, so kann dieser auch für andere Zwecke Verwendung finden, so beispielsweise als Absender- oder Adressstempel.

Nachteile

Einmal gesetzte Stempelabdrücke lassen sich in der Regel nicht mehr entfernen. Wechselt das Kleidungsstück den Besitzer, müsste dieser eventuell ein Stück Stoff auf den Abdruck aufbügeln und dann unter Umständen mit seinem Namen versehen.

Generell sollte der Wäschestempel sicher aufbewahrt werden. Gelangen die einzelnen Typen unbeabsichtigt auf Textilien oder andere Materialien, lässt sich die Farbe meist nicht mehr entfernen.

Wäschestempel - Nutzungsmöglichkeiten

Wie die Bezeichnung Wäschestempel bereits besagt, werden diese hauptsächlich zum Kennzeichnen von Kleidungsstücken eingesetzt. Das ist beispielsweise dann vorteilhaft, wenn

  • Ihr Arbeitgeber die Berufsbekleidung stellt und zugleich auch die Reinigung veranlasst,
  • Ihr Kind den Kindergarten, die Kinderkrippe oder die Grundschule besucht, um Verwechslungen der Kleidungsstücke vorzubeugen oder diese aufzuklären,
  • Sie Angehörige in Pflegeheimen haben, deren Wäsche meist auch dort gereinigt wird.

Wer seinen Dienst bei der Bundeswehr leistet, sollte seine Kleidung ebenfalls kennzeichnen.


Synonyme

Wäschestempel, Typomatic, Trodat, Do-it-yourself-Stempel, DIY-Stempel, Selbstsetzstempel, Selbstfärbestempel

Wichtige Fragen zum Thema Textilien

Stempelfarbe aus Textilien entfernen


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