Zeitschrift Innovation und Technik

Wahrscheinlich stellen Sie sich zuerst einmal die Frage, was Innovation und Technik generell mit einem Stempellexikon zu tun haben. Diese Frage lässt sich aber ganz einfach klären – „Innovation und Technik“ ist der Titel einer Fachzeitschrift für Flexografen, Graveure, Formen- und Werkzeugbauer, aber auch anderer beteiligter Berufsfelder.  

Aufbau

Zur Geschichte der Zeitschrift

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt in den Jahren 1876/77, erschien die erste Ausgabe der Vorläuferausgabe von „Innovation und Technik“. Diese trug damals den Titel „Graveur Flexograf“ und zählte somit zu den weltweit ältesten Fachzeitschriften. Aufgrund des wirtschaftlichen Wandels, aber auch dem Einführen neuer Berufsbilder, nannte sich die Zeitschrift 1999 um. Natürlich trat sie auch vorher schon für die Belange angrenzender Berufsfelder ein, wollte aber auch dass sich das in der Namensgebung niederschlug.

Herausgeber der Zeitschrift ist mittlerweile der im nordrhein-westfälischen Altena ansässige Fachverlag Bachmann e.K. Die Auflage der Zeitschrift beläuft sich auf derzeit etwa 4.000 Stück, die nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch europaweit versendet werden. Das 12 Ausgaben umfassende Jahresabonnement kostet aktuell (Stand Juni 2015) 85 Euro (inklusive MwSt.) bei einem Versand innerhalb Deutschlands, der Auslandsbezug 81 Euro (ohne MwSt.).

Berufsfelder

Wie bereits erwähnt, versteht sich die Zeitschrift „Innovation und Technik“ nicht nur als Sprachrohr der Graveure und Flexografen, sondern auch vieler weiterer Berufszweige. Zu diesen gehören unter anderem

  • Spezialisten im Formen- und Werkzeugbau,
  • Galvaniseure,
  • Ziseleure,
  • Gürtler,
  • Zinngießer,
  • Metalldrücker,
  • Produzenten von Handwerkzeugen und
  • Facharbeiter im Maschinen- und Vorrichtungsbau.

Themengebiete

Die Themengebiete der Zeitschrift sind naturgemäß sehr weit gefächert. So werden nicht nur neue Produktionstechniken, technische Anlagen und Werkstoffe vorgestellt, sondern auch rechtliche Tipps und Ratschläge erteilt.

Auf besondere Veranstaltungen – zu denen beispielsweise Messen, Vorträge und Verbandstagungen gehören – wird nicht nur in der Zeitschrift selbst, sondern auch auf deren Webseite hingewiesen. Geschichtliche Aspekte erfahren in dieser Fachzeitschrift ebenfalls eine umfassende und ausgewogene Darstellung.

Vorteile

Wie bereits erwähnt, versteht sich die Zeitschrift „Innovation und Technik“ als Sprachrohr für die oben aufgeführten Berufsgruppen. Nicht nur Mitarbeiter der Firmen dieses Unternehmenszweiges, sondern auch Schüler an berufsbildenden Schulen können sich durch die Zeitschrift über Produktneuheiten, Produktionsweisen, aber auch rechtliche Aspekte informieren.

Wer auf der Suche nach einer neuen Stelle in diesen Berufsfeldern ist, kann in der Zeitschrift ein Stellengesuch schalten, aber auch nach attraktiven Arbeitsangeboten suchen. Auch die Aufgabe eines Immobiliengesuchs ist möglich.

Nachteile

Nachteilig wirken sich sicher der hohe Einzelverkaufspreis (7,16 Euro) sowie die Gebühren für das Jahresabo aus. Ein weiterer Kritikpunkt ist sicher die niedrige Auflage. Die meisten Exemplare (mehr als 70 Prozent) werden derzeit in Deutschland verkauft, ein Teil der restlichen Auflage geht in die Schweiz und nach Österreich. Bei der Verbreitung innerhalb Europas gibt es sicher noch erheblichen Spielraum.

Nutzungsmöglichkeiten

Die Zeitschrift „Innovation und Technik“ wartet in ihren monatlichen Ausgaben mit zahlreichen Informationen über technische Neuerungen, verschiedene Produkte und Verfahren, aber auch über einzelne Firmen und Märkte auf. Weitere wichtige Bereiche sind die Themen Recht und Informationstechnik. Aktuelle Nachrichten, Verbandsinformationen und Messetermine runden das Spektrum der Zeitschrift ab.

Synonyme

Innovation und Technik, Innovation, Technik, Fachzeitschrift, Graveure und Flexografen, Flexografie, Verbandszeitschrift, Gutenberg

Quellen

http://www.innovationundtechnik.de/page.php?set_mandant=0


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