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Bienchenstempel

Jeder, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, wird ihn kennen – den Bienchenstempel. Dieser wurde vor allem in den ersten Klassen eingesetzt, um Schüler für korrekte Rechtschreibung, für eine besonders schöne Schrift oder auch für richtig gelöste Mathematikaufgaben zu belobigen. Es handelt sich mit dem Bienchenstempel also um einen Belobigungsstempel. Wer eine bestimmte Anzahl an Bienchen – meist waren es fünf Stück – erreicht hatte, bekam die Note 1, die selbstverständlich mit in die Zeugnisbewertung einfloß.

Aufbau

Zu DDR-Zeiten als klassischer Holzstempel

Zu DDR-Zeiten gab es noch keine Automatikstempel. Deshalb wurden hier kleine Holzstempelkörper genutzt, die im Stiftetui des Lehrers Platz fanden. Auf den Holzstempelkörpern war eine Stempelplatte mit Bienchenmotiv aufgebracht.

Als Stempelautomat mit integriertem Stempelkissen

Heutzutage werden Motivstempel – zu denen die Bienchenstempel gehören – auch als Selbstfärbestempel angeboten. Meist entscheidet man sich aber doch für die klassische Variante aus Holz, ist diese doch in der Anschaffung kostengünstiger. Vielfach werden Holzstempel mit Motiven auch im Set angeboten.

Meist mit Spruch und Motiv versehen

Sehr gern greifen Lehrer auf andere Motivstempel zurück, die als Belobigung, aber auch als Ansporn dienen können. Diese können beispielsweise kleine Mäuse, aber auch einen Maulwurf, Elefanten und viele andere Tiere zieren. Zugleich sind sie meist mit einem passenden kurzen Spruch versehen wie beispielsweise „Gut gemacht!“, „Gerade noch geschafft!“ oder „Weiter so!“.

Vorteile

  • Kinder lieben es, gelobt zu werden. Die Bienchen- beziehungsweise Motivstempel sehen sie teilweise als Auszeichnung an. Zugleich dienen sie aber auch als Ansporn, sich weiterhin anzustrengen.
  • Lehrer erkennen die Leistungen der Kinder mit solch einem Stempel an,
  • Die Stempel stellen auch für die Eltern der Kinder eine gute Rückmeldung des Lehrers dar.

Nachteile

  • Da es sich meist um Holzstempel handelt, sollten diese in einzelnen Kästchen verstaut werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Stempelflächen andere Gegenstände wie beispielsweise Blei- und Buntstifte, aber auch Kugelschreiber, Radiergummi und dergleichen mehr verschmutzen.
  • Nachteilig wirkt sich auch das zusätzlich benötigte Stempelkissen aus. Dieses muss entweder immer mitgeführt werden oder die Stempel sind nur an den entsprechend ausgestatteten Stellen, also beispielsweise dem heimischen Schreibtisch des Lehrers, einsetzbar.
  • Da die Stempel recht klein gehalten sind, liegen sie nicht so gut in der Hand.

Bienchenstempel - Nutzungsmöglichkeiten

Bienchen- und andere Belobigungsstempel werden vor allem von Lehrern und Erzieherinnen genutzt. Sie möchten damit Kindern eine Bestätigung geben, zugleich aber auch für weiteren Ansporn sorgen. Durch diese Stempel sollen nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern eine Rückmeldung des Lehrers über die vorgelegten Leistungen erhalten.

Kennzeichnung von Fleiß, Fehler und Benotung

In der früheren DDR wurde nicht nur die korrekte Ausführung von Schreib- und Mathematikaufgaben, sondern auch der Fleiß und die gute Mitarbeit mit einem Bienchenstempel belohnt. Dazu erfolgte ein Eintrag in ein kleines DIN A6 großes Oktavheft, welches als Mitteilungs- beziehungsweise umgangssprachlich als Muttiheft bezeichnet wurde. In diesem Heft wurden aber nicht nur Belobigungen vermerkt, sondern auch fehlerhaftes Verhalten der Kinder. Die Eltern mussten besonders die negativen Einträge auch gegenzeichnen.

Synonyme

Bienchenstempel, Lehrerstempel, Belobigungsstempel, Motivstempel, Pädagogikstempel,


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